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Phoenix und sein Weg nach Holland

mit vertiefenden Erläuterungen

So, hier beginnt also die Reise. Noch ist heimischer Boden unter dem Autoreifen.

Und niemand weiss, wie die Geschichte enden wird.

   
Die erste Etappe ist erreicht. Herrliches Wetter und ein Autobahnrestaurant.
Gestärkt und erfrischt wird die Reise fortgesetzt.

Was der weisse Fleck auf dem Bild darstellt, ist unklar - Alufolie, getrockneter Schneeball, Taubendreck? Wen interessiert's?

   
Ein weiteres Autobahnrestaurant. Allerdings nur Selbstbedienung. Dafür hat es einen grosszügigen Spielplatz für Kinder, den ich aber nicht benütze.

Im Bild nicht sichtbar ist der Ausblick auf die Elsässer Alpen.

   
Wie man sieht, ist die halbe Strecke nach Holland bereits geschafft. Eine Tankfüllung an der Tankstelle rechts ausserhalb des Bildes wird es mir ermöglichen, auch noch die zweite Hälfte zu schaffen.
   
Unversehens öffnen sich Abgründe ungeahnten Ausmasses. Hier ist wohl schon so mancher Autoschlüssel verloren gegangen. Ja, wer eine Reise tut, der kann was erzählen. Ich habe meinen Schlüssel noch.
   
Immer wieder drängen sich Leute vor und wollen auch mit auf dem Bild sein. Ich habe den Typen so schnell  weggeschubst, dass nur noch sein Schatten zurück blieb.
   
Wenn du jemals hier vorbei kommst, dann musst du in diesem Restaurant unbedingt die Eiskarte verlangen.

Übrigens befinden wir uns bereits auf holländischem Boden.

   
Ein wirklich faszinierendes kleines Dorf im Norden von Holland. Rechts geht's zur Pizzeria, links ist eine Bäckerei, die um 16 Uhr schon geschlossen hat, und im Hintergrund, im Bild leider nicht erkennbar, könnte man die Firmentafel von Aldi sehen.
   
Die Bewohner dieses reizenden Ortes haben die Angewohnheit, auf den Boden zu schreiben. Wahrscheinlich ist ihnen der Gebrauch von Papier und Bleistift noch etwas fremd.
   
Geradezu ein klassisches Bild des Gegensatzes von Natur und Technik. Der kleine Strassenadler links ist gerade im Begriff mit seinem mörderisch scharfen Schnabel einen Fahrradreifen aufzustechen. Nur das mutige Eingreifen des Photographen hat eine Katastrophe verhindert.
   
Eine Reise hat nicht nur schöne Seiten. Oft ist man auch den hässlichen Auswirkungen menschlichen Verhaltens ausgesetzt. Diese beiden wertvollen Silbervasen aus dem 14. Jahrhundert wurden brutal zerdrückt und einfach ihrem Schicksal überlassen. (*kopfschüttel*)
   
Ich hoffe, diese Reisephotogalerie wird dich ermutigen,
auch mal ein paar Schritte jenseits deines Gartenzauns zu tun.